"Ohne Freude kommt solch ein Projekt nicht zustande"

Ökumenische Hospizgruppe Balingen
Balinger Hospizgruppe stellt ihren »Jubiläumskalender« vor / Ausstellung in der Rathaus-Galerie eröffnet

Von Michael Üblacker

Balingen. Bereits neun Mal hat der Balinger Hospizkalender mit seinen Bildern die Menschen erfreut. Mit farbenfrohen Aquarellen hat die Zillhausener Künstlerin Monika Schwenk den Jubiläumskalender gestaltet, der in der Rathaus-Galerie vorgestellt wurde. Der Titel ist seit der ersten Auflage der gleiche geblieben: "Jegliches hat seine Zeit".

Mit dem Kalender will der Förderverein Ökumenische Hospizarbeit die Hospizidee in jedes Haus tragen. Durch die Malerei werde eine Verbindungstür geöffnet, die dazu beitrage, dass über das Thema Krankheit, Sterben, Tod und Trauer offen gesprochen wird, würdigte Bürgermeister Reinhold Schäfer das Engagement der Gruppe.

Ursula Cantieni, Schirmherrin des ersten Kalenders und seitdem der Hospizgruppe eng verbunden, erinnerte daran, wie Eduard Maass, Koordinator der Gruppe und Initiator des Projekts, auf sie zugekommen sei. Immer wieder arbeitete sie an Projekten der Hospizgruppe mit und jedes Mal stellte sie Maass vor neue Herausforderungen. Inzwischen ist eine "wunderbare Lebensbegleitung" daraus geworden, sagte Cantieni.

Die zwölf Kalenderblätter führen mit Tiermotiven, Bildern aus der Provenc und Balingen durch das Jahr. Es sind farbenfrohe Werke, so Laudatorin Christa Henselmann. Ohne Freunde wäre ein solches Projekt nie zustande gekommen, bedankte sich Maass bei allen Förderern. Der Erlös komme der Arbeit des Fördervereins zugute.

Musikalisch umrahmten die Vernissage Pianist Davor Lukacic und Sängerin Verena Rissel. Zum Jubiläumskalender gibt es ein Begleitbuch mit Bildern aus den vergangenen zehn Jahren und Texten von Anselm Grün. Der Kalender kostet 20, das Begleitbuch 15 Euro, zusammen 30 Euro.

Die Ausstellung "Zehn Jahre Hospizkalender" ist bis 19. Januar, von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 13 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr offen.

aus: Schwarzwälder Bote, vom 31.10.2014.