Archiv aller Meldungen der Hospizgruppe Balingen

Vor kurzem legte die Medizinerin Barbara Gerhardt vor der Ärztekammer in Reutlingen die Prüfung zur Palliativmedizinerin ab und unterstützt nun auch von der medizinischen Seite her die Arbeit der Hospizgruppe Balingen. „Weil die meisten Sterbenden zuhause sterben wollen, will ich mithelfen, das zu unterstützen", so ist die Motivation der Ärztin, die in Balingen als Fachärztin für Allgemeinmedizin in einer Praxis angestellt ist. Im Jahr 2012 absolvierte sie einen Schulungskurs bei der ökumenischen Hospizgruppe Balingen und brachte sich seither schon mit Rat und Tat in der Hospizarbeit ein.

Das 5-tägige Projekt „Hospiz macht Schule“ möchte Schulkindern der 3. und 4. Klasse (8-10 Jahre) vermitteln, dass Leben und Sterben miteinander untrennbar verbunden sind. Für das Projekt qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen aus den Hospizgruppen des Zollernalbkreises bieten den Kindern in dieser Woche die Gelegenheit, Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, die sie zu diesem Thema bewegen. Spielerisch und kreativ erleben sie in dieser Woche eine Auseinandersetzung mit Themen wie Werden und Vergehen, Krankheit und Leid, Tod und Sterben, traurig sein und trösten.

Am 19. Januar 2019 fand in der Stadthalle Balingen der erste Fachtag Hospiz für alle Hospizgruppen des Zollernalbkreises unter dem Thema „Übergänge“ statt. Der Fachtag richtete sich an die 120 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hospizgruppen Albstadt, Balingen, Hechingen und Messstetten und wurde von den Koordinatoren der Gruppen geplant und organisiert.

Mitarbeiter von Hospizgruppen aus Südwürttemberg tauschten sich in Balingen aus

Balingen. Die beiden Koordinatoren Silvia Häfele und Eduard Maass der ökumenischen Hospizgruppe Balingen luden am Dienstag zur Versammlung aller Hospizvorstände aus Südwürttemberg in den Balinger Bahnhof ein. Das Treffen des Landesverbands findet jedes Jahr in den verschiedensten Regionen statt.

Ökumenische Hospizgruppe Balingen leistet seit zwei Jahrzehnten wertvolle Arbeit

„Vieles wird wertvoller im eigenen Leben, wenn man dem Tod nicht ausweicht“, sagt Christof Seisser. Eduard Maass und Birgit Schafitel-Stegmann nicken. Alle drei sind überzeugte Hospizler seit 20 Jahren.

ROSALINDE CONZELMANN

Balingen. „Man bekommt einen anderen Blick auf das Leben“, ergänzt Eduard Maass. Er ist seit 2010 Koordinator der ökumenischen Hospizgruppe und zählt zu den Menschen der ersten Stunden. Birgit Schafitel-Stegmann und Pfarrer Christof Seisser haben die Gruppe gegründet und arbeiten seither mit Maass Hand in Hand.

Ausstellung in Kißlegger Volksbank beschäftigt sich auf vielfältige Weise mit „Erbschaftsangelegenheiten“

Kisslegg sz Es ist eine besondere Ausstellung, die seit Montagabend der Schalterhalle und dem Treppenhaus der Volksbank-Filiale Glanz verleiht: 63 Exponate erzählen auf ganz unterschiedliche Art und Weise – mal erheiternd, mal nachdenklich – von ganz individuellen „Erbschaftsangelegenheiten“. Geschaffen wurde das Projekt vor zweieinhalb Jahren von der Künstlerin Silvia Häfele in Zusammenarbeit mit der Hospizgruppe Balingen und dem Hospiz- und Palliativverband Baden-Württemberg. Nun ist die Ausstellung auf Betreiben der örtlichen Hospizgruppe auch in Kißlegg zu sehen.

Balinger Hospizgruppe stellt ihren »Jubiläumskalender« vor / Ausstellung in der Rathaus-Galerie eröffnet

Von Michael Üblacker

Balingen. Bereits neun Mal hat der Balinger Hospizkalender mit seinen Bildern die Menschen erfreut. Mit farbenfrohen Aquarellen hat die Zillhausener Künstlerin Monika Schwenk den Jubiläumskalender gestaltet, der in der Rathaus-Galerie vorgestellt wurde. Der Titel ist seit der ersten Auflage der gleiche geblieben: "Jegliches hat seine Zeit".

Anlässlich des Welthospiztages am 11.10.2014

In Ruhe sterben: Birgit Schafitel-Stegmann und Pfarrer Christof Seisser gründeten vor 18 Jahren die erste Hospizgruppe im Zollernalbkreis.

von Lydia Wania

„Mein Vater hatte wahnsinnige Schmerzen. Dadurch konnte er sein Lebensende nicht mehr gestalten“, erzählt Birgit Schafitel-Stegmann. Geprägt durch diese Erfahrung meldete sie sich auf eine Annonce im Kirchenheft, als ein Mitbegründer für eine Balinger Hospizgruppe gesucht wurde. „Dekan Baumann fragte mich, ob ich als Krankenhausseelsorger das machen möchte“, erinnert sich Pfarrer Christof Seisser, wie er zur Hospizarbeit kam. Gemeinsam riefen der evangelische Pfarrer und die katholische Ehrenamtliche die ökumenische Hospizgruppe Balingen ins Leben. Eine Albstädter, Meßstetter und Hechinger Gruppe folgten.

Ravensburg(sem) - „Erbschaftsangelegenheiten“: Unter diesem Titel wird am Sonntag um 10.30 Uhr eine Ausstellung im Ravensburger Heilig-Geist-Spital in der Bachstraße eröffnet. Wer hier Rat erwartet, wie materielle Güter an die nächste Generation vererbt werden können, wird enttäuscht sein. Die Gemeinschaftsausstellung der Hospizgruppen Ravensburg und Weingarten, Baienfurt, Baindt und Berg beleuchtet vielmehr das Thema unter anderen Blickwinkeln.

Ausstellung im Foyer der Sparkasse Hockenheim: 63 Menschen haben sich künstlerisch mit dem Thema Erbschaft auseinandergesetzt

„Erbschaftsangelegenheiten”. Ein sperriger Begriff, bei dem wir zunächst an Aufteilung von Besitz und Geld, an bürokratische Prozesse denken. Man kann ihn aber auch ganz anders, weiter und völlig unökonomisch betrachten. Darum geht es der Balinger Künstlerin Silvia Häfele, die ihre Ausstellung unter dieses ungewöhnliche Motto stellt.